Premiere am
26. September 2006 in Köln:
Unser langer Dokumentarfilm
"Hermines Liste" -
koproduziert mit WDR/3sat und gefördert durch die
Filmstiftung NRW - wird erstaufgeführt: am 26.9.2006 um 19.00
Uhr
Filmforum NRW im
Museum Ludwig,
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln.
Kinofilm "Hermines Liste" von der Firma Taglicht Media
jetzt für jedermann auf DVD erhältlich.
Zu bestellen bei der Firma Taglicht Media, 50968 Köln,
Kloppstockstraße 1
Tel.0221-349090.
Aktuelles
Ich vergebe und
Verzeihe dem Orden ADJC, da mir der Segen des Ordens zu Teil wurde.
Ich bedanke mich für die Güte und der Gnade. (c) Hermine
Schneider Danksagung September 2011
Ich bedanke mich für die
Güte und Gnade des Ordens der Armen Dienstmägde Jesu Christi (ADJC)
und habe nun wieder eine glückliche Zukunft und Freude im Leben. Meine
Gebete um Gerechtigkeit wurden erhört und ich danke dem Orden ADJC,
Herrn Stücker-Brüning und Hern Prof. Dr. Dr. Welte und Herrn Dr. Kunat,
sowie Sr. Magda aus MG und Sr. Virginia aus der Schweiz und Heimleiter
Wolfgang Gerhards, sowie Heimleiter Schomaker aus Urft für die Güte
und Gnade, welche mir zuteil wurde.
Ein Missbrauchtes Heimkind Hermine Schneider
Aachen den 12.03.2011
(c) Hermine
Schneider Danksagung Oktober 2011
Am 6. Februar 2011 verstarb mein geliebter
Vater friedlich im Alter von 83 Jahren ohne
Schmerzen nach einem Krebsleiden mit dem Segen der
Kath. Kirche. Die Beerdigung findet in Eschweiler im
engsten Familienkreis statt.
Weitere Bilder, bitte auf das Datum
klicken:
13.02.2011
Frau mit Mittelscheitel jung Geist
(Engel) 19.02.2011In Vaters Wohnung Geistwesen! 19.02.2011In Vaters Wohnung, posthum
Bernds Zimmer und jüdische Kinder
21.04.2011 Vater mit Bernd
verbunden und Gesicht mit Blindenbrille 03.01.2012
Vater und Mönch und Engel Bernd
Der Filmregisseur Dr. Ulli
Veith beschreibt das Leiden einiger Opfer, auch das Leben von
Hermine
Schneider und deren Vetter Willi Kappes nach Missbrauch und
Misshandlung in den 50er Jahren im Eschweiler Kinderheim und
deren Kampf um Gerechtigkeit und Anerkennung als
Verbrechensopfer.
Interessant ist diese DVD in Original Kinofassung auch für
Pädagogen, Historiker, Erzieher/innen, Psychologen und
Sexualwissenschaftler. Der Film ist zudem als Lehrfilm für
Pädagogik/Psychologie-Studenten zum Thema "schwarze
Pädagogik" zur Aufführung in Schulen und Hörsälen mit
Genehmigung der Produktionsfirma (oben genannt) geeignet.
Es wird darauf hingewiesen, dass das heutige Heim sich der
Opfer angenommen hat, Hilfe leistet und an der Aufbereitung
der Greueltaten von einst mitwirkt und heute vorbildliche
Pädagogik und Jugendhilfe mit dem Segen der Kirche leistet!
Diese Homepage dient der Information über den
Kindesmissbrauch im Eschweiler Kinderheim.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass heute kein
Missbrauch mehr stattfindet.
Der Segen und die Hilfe des
Pfarrers, des Landesjugendamtes und der Caritas und des
netten heutigen Heimleiters im Eschweiler Kinderheim wurde mir
zuteil. Mir wurde auch zur Aufrechterhaltung meiner Existenz
verholfen. Im Film wird der Prozesskrieg der Kirche gegen mich
angeprangert, dem ist nicht mehr so. Ich danke der Pfarre und
allen Beteiligten für die mir zuteil gewordene Hilfe und
Aufarbeitung der Verbrechen von einst.
Auch bei dem Pfarrer Hellenthal, der Ev. Kirche am Rosengarten in
Aachen, bedanke ich mich ganz herzlich für die Verhinderung des
Hungertodes. Für den Rollstuhl der Firma BB-Medika bedanke ich
mich ebenfalls, da dieser dringend benötigt wurde. Im April
2010 hat mich der Weiße Ring Aachen, mit einer großen Summe,
vor dem Verhungern gerettet, während die Staat Aachen mich
verrecken läst.
24.12.2009 Dank an allen, welche mir in meine Not und
mein Leid geholfen haben um menschenwürdiger leben zu können. meiner Not.
Wann kommt das bedingungslose Grundeinkommen?
27.10.2009 Wieder wurde mir der Segen der
kath. Kirche zu Teil. Die Pfarre St. Germanus/ St. Martin in
Aachen-Haaren Spendeten Lebensmittelgutscheine um mir davon
vernünftige Nahrung kaufen zu können. Dafür danke ich der
Kirche erneut für die Gnade und Hilfe für ein
menschenwürdiges Leben.
Nun haben die Grünen im Landtag Hilfe
zugesagt und können den grünen Sozialamtsleiter nun ins
Gewissen reden. Die Stadt Aachen will seit drei Jahren
sittenwidrig mich zur Aufgabe meines selbstbestimmten Lebens
bewegen.
06.09.2009 Öko-Bäuerin erneut durch den
Segen der Kirche geholfen!
Wieder wurde
mir Hilfe durch die Kirche zuteil. Beim Pfarrfest in AC-
Verlauternheide gab mir der Kirchenvertreter eine
Spende.
Am 02.05.2009 gab es in Viersen vor der Psychiatrie lautstarken
Protest von ca. 5 Antipsychiatrieaktivisten mit Megafon und
Transparenten. Zuvor hatte ich dafür gesorgt, dass tausende Einwohner
in Viersen Süchteln Infomaterial in den Briefkästen hatten. Die
Ehemaligen Heimkinder hatten im Vorfeld per Email massiv
Öffentlichkeitsarbeit dafür gemacht. Das führte dazu, dass die Presse
uns filmte. Wir informierten alle über die Verbrechen der Psychiatrie,
die pseudodiagnostische Verleumdung, die Versklavung und Vergiftung
usw. Es meldeten sich bei uns zahlreiche Psychiatrieinsassen, die
sagten, dass sie seit Jahrzehnten gegen ihren Willen grundlos und
unschuldig dort festgehalten und zwangsbehandelt werden.
Von Links: Frank Müller, Bernd Seiffert, Hermine Schneider,
Bernd Seiffert, Willi Kappes
Die Rheinische Post berichtete am 04.05.2009
hier klicken...
Es war die rheinische Post da, das Medienprojekt Wuppertal, zwei freie
Reporter und ein Reporter, den ich nicht zuordnen kann. Leider bekomme
ich die rheinische Post, die westdeutsche Zeitung usw. nicht. Falls
ihr einen Bericht über unsere Aktion dort seht, dann wäre es nett, mir
bescheid zu sagen.
Auch ein Videoteam war vor Ort am 09.05.2009
Kommenden Samstag von 11 bis 14 Uhr protestieren wir wieder vor der
Psychiatrie (Johannisstraße 70 in Viersen Süchteln). Unterstützt
werden wir von dem Heimkinderverband Deutschland, sowie der
Vereinigung der Kriegsritter gegen den Orden "Arme Dienstmägde Jesu
Christi". Im Anhang ist der
Flyer dazu. Die Zustände, die wir
gestern dort erleben mussten, waren unbeschreiblich. Jede Menge
Langzeit - zwangsvergiftete "lebende Leichen", die seit Jahrzehnten zu
einem unselbstständigen, hoch dosiert vergifteten Leben gezwungen
werden. Wir werden eine Bürgerinitiative gegen Psychiatrie gründen.
Nachruf Bernd Seiffert
Viel zu früh und durch einen tragischen
Verkehrsunfall tödlich verletzt verstarb Bernd Seiffert
am 28.04.2010, ein unbequemer Kritiker von Zwangs
Psychiatrisierung und Psychiatrischen Anstalten,
besonders die des LVR. Eine Emotionale tiefgehende
innige Freundschaft und Liebe verband uns. (Hermine
Schneider) Ich lernte Bernd vor 1 Jahr kennen, als ich
die Verbrechen der misshandelten und missbrauchten und
unschuldig in Anstalten verbrachten Heimkinder bereits
lange Jahre öffentlich anprangerte. Somit hatte Bernd
mit mir viel Gemeinsames. Auch wollte er bei mir auf
meinem Bauernhof leben. Als eine Wohnung frei wurde, zog
er zu mir und war überglücklich.
Gemeinsame Demos auch
mit meinem Cousin Willi Kappes fanden statt und er half
mir gerne in der Landwirtschaft und mochte meine Schafe
und auch die Kuh. Er setzte sich für den
Heimkinderverband ein und für Psychiatrieopfer und war
im Vorstand des LPE NRW e.V. Aktiv war er auch für die
Psychiatriepaten e.V. in Aachen (PP) welche ich kürzlich
kennen lernte. Aufgrund der tiefgehenden innigen
Freundschaft zu Bernd wird sein Appartement in meinem
Hause so belassen wie es Bernd zu Lebzeiten kannte und
nicht mehr vermietet. Posthum wurde es eine Gedenkstätte
für seine Angehörigen und Freunde und für mich und ich
werde die Nähe von Bernd besonders dort und in meiner
Wohnung empfinden. Im Jenseits ist er ein Engel und von
dort aus hilft er weiterhin allen Opfern, welche an ihn
glauben und für ihn auch mal beten. Er bleibt geliebt
und unvergessen!
Er kämpfte bis zuletzt und da, wo er jetzt ist, kann er
sich von seinen Kämpfen erholen und es möge dort so
sein, wie er sich das Paradies vorgestellt hat. Hermine
Schneider (Landwirtin)
Am
31.07.2010 wurde die Gedenkstätte Bernd Seiffert in
52080 Aachen, Auf der Hüls 17 eröffnet. Bernds
Appartement wurde im Originalzustand wieder hergerichtet
mit seinen Möbeln und persönlichen Dingen ausgestattet.
Kopien seiner Gemälde und viele von mir fotografierte
Bilder sind in seinem Zimmer aufgehängt worden. Des
weiteren sind etliche DVD´s mit Bernd vorhanden
(teilweise bereits bei Youtube zu sehen, z.B unter
"Bernd Seiffert Aachen".) Kruzifix,
Kerzen und Bild vom Bernd laden zumGebet ein.
Die Aura von Bernd ist im Appartement immer
noch wahrnehmbar. Fotografien des Ektoplasma von Bernds
Seele sind als Bilder vorhanden und werden durch
nachtodliche Aufnahmen von Bernd ergänzt. Meine Liebe zu
ihm besteht auch Nachtodlich ungebrochen weiter.
Auch das Mikrophon, der Verstärker, das Megaphon welches
Bernd bei den Demos, welche die ich zum Teil mitmachte
oder Willi Kappes ihm zur Seite stand sind vorhanden.
Die Seele von Bernd und Bernd Seifferts enormer Einsatz
für die Psychiatrieopfer dürfen niemals vergessen
werden.
Besuchszeiten nur nach Tel. Voranmeldung unter der Nr.
0241-38905 von 12-18 Uhr (meine Dienst Nr. im
Elektrogeschäft)
Wer sich einen Einblick in die Gedenkstätte machen
möchte
Vielen Dank. So konnten wir sehen, wo der Mensch
gelebt hat, der vor kurzem auf äußerst ungewöhnliche
Art und Weise sein Leben verlor. Ich bewundere Ihre
medialen Fähigkeiten. Ich glaube sie kommen in ihren
Séancen sehr weit zu dem Opfer heran. Das Bild mit
dem weißen Ektoplasma sieht interessant aus. Ich
denke der in Mönchengladbach Verunglückte ist bei
Ihnen. Mögen Sie immer im Besitz Ihrer medialen
Fähigkeiten bleiben und diese für Todgeweihte
nutzen.
des
„Ordens der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ (ADJC)
„Die konfessionellen Heime sind die
schlimmsten Heime für Kinder!“
In einem
Interview, das der Buchautor Alexander Markus Homes mit einer
Nonne vom „Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi“ geführt hat,
berichtet die fromme Frau ganz offen und ehrlich, wie „im Namen
Jesu Christi“ Kinder in einem katholischen Heim, in dem sie
arbeitete, körperlich und seelisch gequält, gedemütigt, bestraft
wurden. Hier ein kleiner Auszug*:
Homes: Sie haben viele Jahre in
einem Kinderheim gearbeitet. Wie war diese Zeit?
Nonne B.: (...) Bei meinen
Besuchen in katholischen Heimen habe ich Nonnen und weltliche
Erzieher erlebt, die eine große Kälte ausstrahlten. (...) Sie
schlugen aus nichtigen Anlässen auf kleine Kinder ein oder
verhängten Strafen. Sie waren einfach sehr autoritär, und was mir
besonders auffiel: Sie waren fast alle nicht in der Lage, Kinder
wirklich zu lieben! Als ich dann selbst im Heim arbeitete, wollte
ich nicht dieselben Fehler machen. Ich wollte wohl auch autoritär
sein, aber niemals wollte ich den Kindern mit Gewalt begegnen.
Doch schon bald hatte ich meinen Vorsatz aufgegeben. Ich verhielt
mich den Kindern gegenüber ebenso wie die anderen Nonnen. Auch
ich fing an, Kinder zu schlagen, zu bestrafen, sie mit Sanktionen
zu belegen. (...) Wir haben alle bei den Kindern eine große Angst
verbreitet. Die Angst beherrschte ihre Seele und ihren kleinen
Körper und ihr junges Leben.
Homes: Sie berichten, dass Sie
die Kinder geschlagen und bestraft haben. Nennen Sie doch bitte
einmal Beispiele.
Nonne B.: Ich träume heute noch
von diesen Heimkindern. Aber es sind keine schönen Träume, keine
schönen Erlebnisse, die da wach werden. Erst vor kurzem hatte ich
wieder einen dieser Träume: Ich sah wieder, wie ich einen etwa
sieben Jahre alten Jungen bei der Selbstbefriedigung erwischte.
Ich war außer mir und stellte ihn zur Rede. Doch das Kind begriff
nichts. Meine Wut wurde immer größer, und ich zog ihn an den
Haaren in den Duschraum. Dort habe ich kaltes Wasser in eine
Wanne einlaufen lassen und den Jungen mit Gewalt dort
hineingezerrt und ihn viele Male untergetaucht. Ich sah – wie
damals in der Wirklichkeit –, wie er sich zu wehren versuchte;
ich hörte ihn wieder schreien. Es kostete eine ganze Menge Kraft,
diesen kleinen, zierlichen Körper wieder und wieder
unterzutauchen. Ich merkte, wie die Kraft des Jungen nachließ.
Sein Gesicht lief blau an, und dennoch machte ich weiter. Der
Junge bekam kaum noch Luft, als ich endlich von ihm abließ.
Ich erinnere mich an einen
anderen Traum, der ebenfalls ein wirkliches Erlebnis in Form von
schrecklichen Bildern für mich lebendig werden ließ. Ein Kind
schrie, weil es von einem anderen Kind geschlagen wurde. Ich
konnte diese Schreie nicht mehr ertragen, brüllte es an. Doch das
Kind schrie weiter. Ich fasste ihn am Kopf und schlug ihn
mehrmals gegen die Wand. Auf einmal hatte ich Blut an den Händen,
und ich erschrak. Ich sah das Kind an. Das Kind zitterte am
ganzen Körper und lief davon. Es sind schreckliche Szenen, ich
weiß! Doch was hilft das denn heute noch den Betroffenen –
nichts!
Homes: Wissen Sie, was aus diesen
Kindern geworden ist?
Nonne B.: Ich weiß heute nur von
ein paar wenigen, wo sie leben. Ich glaube, vier sitzen im
Gefängnis, drei sind in einer Nervenheilanstalt, drei sind heute
Mönche, und von vieren weiß ich, dass sie arbeiten. Ich bin mir
heute sicher: Die konfessionellen Heime sind die schlimmsten
Heime für Kinder!
* In dem Buch "Heimerziehung:
Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes" –
erschienen bei Books on Demand GmbH, Norderstedt, ISBN
3-8334-4780-X – ist das ganze Interview abgedruckt.
09.10.2007
Prof. Dr. Wimmer
ging vor Gericht baden
Siehe unten:
[Veranstaltung an der Uni Düsseldorf]
08.04.2008 Aachener Nachrichten
Seite 5 Nr. 82
Die Ex-Heimkinder wollten den Staat nicht betrügen
Landgericht lehnt Prozess gegen ehemalige Eschweiler
Heiminsassen ab, denn die Staatanwaltschaft üble Absicht
unterstellte. Wolfgang Schumacher AN
Mein Kommentar:
"Bei der Pressekonferenz im Aachener Bistumsgebäude riss Prof.
Dr. Raimund Wimmer wahrscheinlich bzw. bewiesener Maßen sein Maul
zu weit auf." Bis heute hat er sich nicht bei den Opfern
entschuldigt, obwohl versprochen
Kommentar der Kirchenzeitung 06.05.2007 62.
Jahrgang Nr.18
hier klicken...
zum lesen
06.03.2007 21:00 Uhr
Hartz IV
Behörde verweigert schwer behindertes „ehemaliges Heimkind“ seit
einem dreiviertel Jahr die lebensnotwendigen Medikamente.
Nur durch die
Hilfe der Pfarrei in Eschweiler bin ich noch am Leben.
Sender: http://www.dradio.de/
- Thema
Interview mit dem Deutschlandfunk
Eines der besten Interviews vom Journalisten Peter Wensierski
über die Misshandlungen von Kindern in deutschen Kinderheimen in
den 50ern und 60ern. Das Unrecht wird anerkannt, so der SPIEGEL
Journalist Peter Wensierski
Gegen das vergessen: In Dernbach, im Herz-Jesu-Krankenhaus
der Armen Dienstmägde Jesu Christi, mussten von April 1940 bis
April 1945 insgesamt 20 Frauen und Männer aus Polen, der
Ukraine und Russland sowie ein französischer Kriegsgefangener
Zwangsarbeit leisten.
Die Aachener Nachrichten Online ((epd) 20.06.2007, 11:24) haben darüber
berichtet
siehe hier...
Vielen Dank an die Fachhochschule
Düsseldorf (Universitätsgelände), dass auch die Ehemaligen zu
Wort kommen konnten. Die Studenten, Geladenen und Gäste waren
von den Vorträgen der ehemaligen Heimkinder erschüttert.
Die Vertreter des
Landschaftsverbands Rheinland waren urplötzlich verschwunden, als
das Thema unentlohnte Zwangsarbeit vorgetragen wurde. Es war eigentlich
als Abschlussveranstaltung der Studenten geplant, doch Dipl.
Päd, Dipl. Soz.Arb.
Dr. Christian Spatscheck (FH)
stellte sehr schnell fest, dass diese Veranstaltung der Beginn
der Aufarbeitung des dunklen Kapitels der Heimerziehung
darstellt.
Prof. Dr. Manfred Kappeler und Dr. Krause wollen dieses
Unrecht an Kindern im Westdeutschen Wirtschaftwunderland
1950-1970 nicht hinnehmen und Arbeitsgruppen und Doktorarbeiten
schreiben lassen.
Ich wünsche mir nur, dass die, die in den tot getriebenen
wurden, den Tätern zur Last gelegt werden. siehe
exheim.de
und andere. Danke auch an Peter Wensierski für die Aussprache
und der
Heimkinderverband hat wird ein waches Auge haben.
Und nun noch etwas unglaubliches was
Konsequenzen nach sich sieht!
Diese unverschämte, verleumderische und
demütigende Email hat die Uni von dem Anwalt des Ordens "ADJC",
auch als Nonnenorden "Arme Dienstmägde Jesu Christi" bekannt,
erhalten. Dieser "Gestrige" hat es immer noch nicht verstanden,
was für Menschrechtsverletzungen in den nonnengeführten Heimen
an Kindern verübt wurde.
Schade, dass er nicht gekommen ist. Geteert und Gefedert
hätte er diese Veranstaltung verlassen. Der Orden wird sich
seiner Verantwortung nicht durch diesen Advokaten entziehen
können.
Sehr geehrter Herr Dr. S.,
ich lese von Ihrer beabsichtigten
Veranstaltung. Trotz oder gerade wegen des reißerischen Titels,
der dem Buch des Referenten entstammt, würde es der
Veranstaltung gut anstehen, Generalisierungen zu vermeiden und
zu fordern die behaupteten Mißhandlungsfälle jeweils einzeln
und objektiv zu prüfen. Unter den angeblichen Opfern finden
sich nämlich auch Schwerkriminelle, die im Verdacht stehen,
Betrüger zu sein und sich zu Unrecht Renten wegen behaupteter
Mißhandlungen zu verschaffen. Sie finden im Anhang eine
Anklageschrift, die für sich spricht. Das Hauptverfahren
vor dem Landgericht Aachen ist angeblich unterdessen eröffnet
worden.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Raimund Wimmer, Bonn
Hier werden die Ehemaligen misshandelten
Heimkinder in einem laufenden Verfahren schon als Betrüger
vorverurteilt. Welches Interesse von Herrn Wimmer dahinter
steht, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Es zeigt mir aber
ganz deutlich, dass der Orden am Ende ist und nur noch durch
Hinterlistigkeit die Opfer diskreditieren will.
09.10.2007 Prof.Dr. Wimmer ging vor
Gericht baden
Prof. Dr. Wimmer, der Anwalt der "Armen Dienstmägde Jesu
Christi", welcher die Opfer der Verbrechen des Ordens "ADJC"
seit Jahren versucht mundtot zu machen und diese so oft in der
Öffentlichkeit diskreditiert hatte, bekam vor dem Eschweiler
Amtsgericht diesmal eine Abfuhr. Die ehrenwerte Frau Richterin
urteilte zu Gunsten der Opfer des Ordens! siehe Urteil...
Ob Herr Wimmer sich vor Wut in die Eier gebissen hat ist uns
nicht bekannt.
(c) Hermine Schneider
Protestkundgebung auf dem Aachener Markt
09.06.2007
Hier demonstrieren ehemalige Heimkinder wegen der
Heimerziehung der 60ziger Jahre
Kirchenvertreter fotografierten eifrig, als auch die Presse.
Die Lautsprecheranlage wurde denn auch seinerzeit von der Fa.
"Hifi am Bushof"
umgebaut mit einer 35 Amp. Batterie! und brüllte selbst in den
"Abschlussgottesdienst" der Heiligtumsfahrt.
Caritas, Jugendämter, Pfarre und teils auch Täter haben sich
entschuldigt, selbst das Bistum Aachen und auch andere
Soziologen etc. wollen die Opfer des Ordens helfen.
(c) Hermine Schneider
Buch von Spiegelredakteur und Buchautor
Peter Wensierski
Klage an zehn Heimkindern
Zehn ehemalige Heimkinder aus dem Eschweiler Kinderheim St.
Josef werden wegen des versuchten Betruges
angeklagt, weil sie einer Empfehlung vom "Weißen Ring"
nachgegangen sind, einen Antrag auf Opferentschädigung "OEG"
zu stellen. Die Klageschrift ist am 30.11.2006 geschrieben
worden und wurde erst am 06.02.2007 zugestellt. Gerade mal eine
Woche Zeit wurde allen Beschuldigten eingeräumt, Zeugen zu
benennen, die mit Tatsachen aufwarten können. Auch soll das
Verfahren direkt vom Amtsgericht an das Landgericht wegen
besonderer Bedeutung verlegt werden.
Es wird vom Gericht empfohlen nur Anwälte aus Aachen zu
benennen. Auch hier wieder Rechtsbeugung? Zwei ganze Monate
liegt die Klage bei der Staatanwaltschaft Herrn B.
rum, der meine Zeugen nun nicht mehr unberücksichtigt lassen
kann.
Das Amtsgericht in Aachen hat fristgerecht (am gleichen Tage)
alle Zeugen zu meiner Entlastung per Fax am 06.02.2007
zugestellt bekommen.
Siehe auch hier..
Leider hat sich mein
gesundheitlicher Zustand sehr verschlechtert da ich
auch von den Behörden schikaniert werde. Es stellt dich die Frage warum sind so
viele Kinder in die Psychiatrie eingewiesen worden. Damals
konnte durch "Schütteltrauma", verbrechen verübt werden die bis
heute nicht nachzuweisen sind. Kindesmisshandlung können zu
bleibenden schweren Schädigungen führen, z.B. geistige
Behinderung nach schwerem
Schütteltrauma. (Uni-Düsseldorf)
Am
07.02.2007 überrascht mich noch die Kanzlei BUSSE-MIESSEN
mit einem
Schreiben der absoluten Verzweiflungstat.
Aachener Staatsanwalt B. ist davon
überzeugt und ist bereit das Schöffengericht Aachen davon zu
überzeugen, dass kein berechtigter Zweifel an der Schuld eines
jeden der elf Angeklagten besteht. Leider hatte er im Vorfeld
nur acht Zeugen zu meiner Entlastung geladen, obwohl ich ihm
mindestens dreißig Zeugen benannt hatte, die er nicht vernommen
hat.
Frage: Warum
hatte er das Verfahren schon zweimal zuvor eingestellt?
Warum die elf Angeklagten
gemeinsam angeklagt sind und gemeinsam im gleichen Verfahren
“überführt” werden sollen ist nur Staatsanwalt Bäcker bekannt. Die Hauptverhandlung hat in Deutschland enge personale
Grenzen: Mehr als sieben Personen können in Deutschland
nicht gemeinsam angeklagt werden.
Auch der Tatbestand, sie hätten gemeinsame Sache an einem
Verbrechen begangen ist nicht nachzuvollziehen. Aus diesem
Grunde ist wohl vorsorglich das Verfahren an das Landgericht
weiter verwiesen worden!
08.10.2007 11 kleine Heimkinder
standen in Verdacht...
Gegen Willi Kappes ist das Verfahren am 08.10.2007 ohne
Begründung eingestellt worden.
Hat Staatsanwalt B. sich zu weit aus dem Fenster gelehnt? ...Da waren es nur noch 10!
hier klicken...
12.02.2008
Der "Betrugsverdacht" der Opfer des ADJC-Ordens ist vom
Tisch! Nach fast 2 Jahren und enormen Kosten für den
Steuerzahler wurde die Eröffnung des Hauptverfahrens beim
Landgericht Aachen niedergeschmettert! Zitat des Urteils :“Es
bestand kein tatsächlicher Tatverdacht". Letztlich gab der Orden zu, dass es zu Übergriffen an den
damaligen Kindern gekommen ist. Das Gericht hat als erwiesen
anerkannt, dass Erbrochenes gegessen werden musste. Nach dem Urteil
meldeten sich noch weitere Opfer des ADJC-Ordens.
Weißer Ring hilft den Opfern
Im Sommer 2003 wurde mir vom Weißen Ring
zugesagt den Opfern zu helfen.
Nach sieben Jahren wird dieses Versprechen
nun eingelöst.
Siehe hier das Video vom WDR Lokal Zeit
aus Aachen -
Juni 2003 dazu.
Sie haben in Sachen Orden ADJC äußerst
schlecht recherchiert und Tatsachen
verleugnet!
1.) Es gab Missbauch und
Misshandlungen in den Heimen
2.) Auch ihr Informant vom VeH Peter
Schiltsky ist im Visier der Hartz 4
Behörde und viele ehemalige VeH Mitglieder geraten: letztere
verließen den
VeH wegen seiner dauernden Verstöße gegen die Satzung und
privater Feldzüge
gegen ein unliebsames Mitglied (und Maulwürfe im VeH, welche
kirchentreue
Mitglieder sind!)
3.) Gegen die Veröffentlichungen der
Verbrechen der Kirche, staatlichen Heimen in Büchern von Peter Wensierski
und Alexander Markus Homes, letzterer beschreibt die Vergehen im Eschweiler Kinderheim und wurden nie
verklagt = stillschweigende Anerkennungen bzw. öffentliche
Entschuldigungen der Caritas und der Landeswohlfahrtsverbände.
4.) Auch für die Verbrechen im Heim
Schloss Dillborn gibt es genügend Zeugen!
5.) Der jetzige Heimleiter gestattet
keine Akteneinsicht und gibt keinerlei
Auskünfte auf. Dank der RA Wimmer und Busse. Hat man kein
Interesse an der
Aufarbeitung der Kirchen?
6.) Herr Hoffmann, wissen Sie, dass ich
mich mit der Kirche versöhnt habe
und die Verbrechen als erwiesen gelten, wissen Sie auch, dass
gegen einen
Pflegedienstleiter und angehenden Priester die
Generalstaatsanwaltschaft Köln
wegen Verdacht der Falschaussage ermittelt?
7.) Wissen sie nicht, dass ein Dipl.
Psychologe aus Aachen das Eschweiler
Heim als KZ beschrieb, dass Unmengen an Zeugen vor Gericht die
Missbräuche
und Misshandlungen im Eschweiler Kinderheim und Dillborn
bestätigen?
8.) Haben sie absichtlich schlecht
recherchiert um in den
Grenzlandnachrichten die Leser zu täuschen?
9.) Sie, Herr Hoffmann, haben sich
geweigert, die Aussagen der Opfer und
Zeugen bei mir anzusehen, selbst Tätergeständnisse ignorieren
Sie.
10.) Es wird auf den Fotografen Peter Jokschus aus Brüggen
hingewiesen der Jahrzehnte von den
Vergehen gewusst haben muss.
MISSHANDELTE HEIMKINDER
Opfer bekommen Anhörung im Bundestag
Von Peter Wensierski
Hunderttausende Kinder und Jugendliche
wurden zwischen 1945 und 1975 in Heimen unter kirchlicher Obhut
gequält und misshandelt. Nun haben die Opfer eine Anhörung vor
dem Bundestag erreicht. Dort sollen Details des Missbrauchs zur
Sprache kommen.
Hamburg - Die politische und juristische Aufarbeitung der
Menschenrechtsverletzungen in deutschen Erziehungsheimen der
Nachkriegszeit soll nun mit einer Anhörung ehemaliger
Heimkinder im Bundestag am 11. Dezember beginnen. Darauf haben
sich alle Parteien im Petitionsausschuss nach monatelangem
Ringen geeinigt. Zwischen 1945 und 1975 wurden Hunderttausende
Kinder und Jugendliche oft aus nichtigen Gründen vom Staat in
rund 3000 Heime Westdeutschlands eingewiesen und meist von
kirchlichem Personal beaufsichtigt.
"Viele Betroffene leiden noch heute unter den Folgen der
Geschehnisse in den Heimen", beklagt der dazu eingeladene
Sprecher des Vereins ehemaliger Heimkinder, Michael-Peter
Schiltsky: "Sie mussten folterähnliche Bestrafungen hinnehmen,
harte, industrielle Arbeit ohne Bezahlung und ohne
Rentenansprüche ableisten, sie bekamen ungefragt
Psychopharmaka, viele wurden über Jahre sexuell missbraucht."
All dies soll nun in der mehrstündigen Anhörung in Berlin zur
Sprache kommen. In einer weiteren Runde sollen dann
Pädagogik-Experten angehört werden, bevor es zu einer
Beschlussempfehlung an die Bundesregierung kommt.
Die Interessen ehemaliger Heimkinder vertreten der Hamburger
Rechtsanwalt
Gerrit Wilmans und der Münchner
Michael Witti. "Wir möchten eine
politisch-gesellschaftliche Lösung aushandeln", fordert Witti.
In anderen Ländern - wie Australien und Irland - in denen die
Zustände in den Erziehungsheimen vergleichbar mit Deutschland
waren, hätten Kirche und Staat ihre Schuld anerkannt. Als
positives Signal sieht Witti, "dass Caritas und Diakonie
inzwischen für das Unrecht an Heimkindern in Deutschland
sensibilisiert sind" und dass "es jetzt erste Besprechungen mit
den Anwälten der katholischen Kirchen gegeben hat, die
fortgesetzt werden sollen".
Jean Pierre de Picco kann leider nicht mehr für die
Verbrechen an ehemalige Heimkinder weiterkämpfen. Er ist an
der Aufarbeitung zerbrochen und lebt heute in einer Klinik.
Wir bedanken uns ganz Herzlich an die Mitstreiter in Hameln.
Sein Werk "Nonnenmilch" wird Ihn in Erinnerung halten.
Meinen Dank an den Karnevalsverein Aachen (AKV.e.V). Dieser gab
mir bereits mehrere Jahre deren Orden und ich fühle mich
erstmalig als ehemaliges Heimkind in meinem Leben geehrt und
anerkannt. Die Orden des AkV.e.V sind für mich eine besondere
Ehre und ich bedanke mich deshalb nochmals beim
AKV-Aachen.
(c) Hermine Schneider
Januar 2008
Wieder einmal gedachte der Aachener Karnevalsverein (AKV) einem
misshandeltem Heimkind und überreichte mir, den Orden der
Ordensritterin, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, wofür ich
mich herzlich bedanke.
Einigung mit der Kirche
Mein schweres Leiden in der Kindheit wird endlich anerkannt.
Aus diesen Gründen sind einige Pranger entfernt worden. Meine
Bitte ist noch die Öffnung aller mir sehr am Herzen liegenden
verschlossen Türen. Meine Seele möchte auch zu Weihnachten das
Haus Gottes in Eschweiler besuchen dürfen, auch die Klöster und
Kirchen zum Gebet.
Diese Bitte ist mir nun am 07.11.2006 gewährt worden.
Heute habe ich mich mit allen einvernehmlich und anerkennend
geeinigt.
Mein Seele hat nun Frieden gefunden. Meine Existenzgrundlage
wurde teilweise gesichert und die Gebete für mich, der verschiedenen
Orden, wurden erhört. Als gläubiger Christ bin ich allem
Beteiligten sehr dankbar. Möge anderen Heimkinderopfer ebenso
ein solcher Segen zu teil kommen.
Vielen vielen Dank, Hermine Schneider und Willi Kappes
Vereinsmissbrauch durch Mitglieder!
21.10.2006
Vereinsversammlung in Kassel
Nachdem der
Verein ehemalige Heimkinder
www.VeHeV.org dieses
Schreiben an das
Amtsgericht Aachen verfasst hat, mit dem Ziel Willi und mein
Glück zu zerstören, sind wir aus dem Verein ausgetreten.
Alle sind sie daran gescheitert mir meinen Willi wegzunehmen,
denn nur ich hatte die Kraft zum Pabst zu beten, der mich vor
diesen Pharisäern geschützt hat.
Meine
wissenschaftliche Psychiatriearbeit wurde von der Vereinsseite entfernt.
Oktober 2007
DEUTSCHER BUNDESTAG Petitionsausschuss
schrieb mir am 28.09.2007
"Ihre kritischen Äußerungen über einige Mitglieder des
Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. wurden aber als
Meinungsäußerung mit Interesse zu Kenntnis genommen. Sie werden
in die weiteren Überlegungen des Ausschussdienstes einfließen."
Ich möchte dem Verein Veh-eV empfehlen, die Kriminellen aus dem
Verein zu verbannen.
Wie peinlich wäre es gewesen, wenn nicht durch meine Arbeit das
Schlimmste verhindert worden wäre und kriminelle vor dem
Bundestag ausgesagt hätten.
Erfolge auf der Agenda21
22.09.2207
Informationsstand in
Aachen
Auch in diesem Jahr sind die Bürger über die Verbrechen
aufgeklärt worden.
Ein Streitgespräch mit einer Nonne brachte folgende Aussage!
"Euch böse Kinder wollte keiner haben"
Hier klicken... um welchen Orden es sich handelt
23.09.2006
Informationsstand in Aachen
Einen großen Erfolg haben wir für ehemaliger Heimkinder in
Aachen auf der Agenga21 erzielt. Caritas, Jugendamt und Kirche
haben resultierende Dialoge mit auf dem Weg genommen und öffnen
Ihre Gesprächsbereitschaft im weiten Feld für die damaligen
Opfer der Heimerziehung nach Kriegsende
In der Ausländerstatistik des Landkreises
Aachen sind im letzten Kriegsjahr 45
„Familienangehörige“ von Ostarbeiterinnen registriert, wobei es
sich überwiegend um Kinder handelt, die unter den Bedingungen
der Zwangsarbeit zur Welt kamen. Diese wiederum wurden nach
rassistischen Kriterien selektiert. Die Kinder mit “rassisch
wertvollen“ Merkmalen wurden ohne Rücksicht auf die Mutter an
deutsche Pflegeeltern weitergegeben. Acht Kinder sind in
Alsdorf und Eschweiler gestorben und hatten sowjetische Mütter.
Besonders hoch war die Sterblichkeit unter den neugeborenen
Kindern der Ostarbeiterinnen.
Vinzentinerinnen St. Josefhaus in Mönchengladbacher Hardt ,
Nikolausstr.21
Von den oben genannten Schwestern wurden Willi und ich zu
deren Sommerfest am 13.08.2006 eingeladen. Dort wurde ich von einem
zivilen Heimleiter, der Oberin und anderer Schwestern herzlich
begrüßt. Ich spürte eine Ausstrahlung von Wärme, Güte und Liebe
auf dem ganzen Gelände des Behindertenheimes und den
fürsorglichen Umgang der zum Teil schwerstbehinderten
Heiminsassen durch die Ordensschwestern der Vinzentinerinnen.
Mein Lebensgefährte und Cousin Willi war dort von 1959-1971.
Auch Willi erinnerte sich an die liebevollen Schwestern, von
denen er sogar noch einige von damals begegnete. dort wurde nie
ein Kind / Jugendlicher/ Mann oder Frau misshandelt, es gab
keine körperliche Strafen !! Selbst Langzeitpatienten
bestätigten dies in guter Erinnerung zu haben. Mir ist auch
kein Bewohner mit Spätdyskinesien aufgefallen, was darauf
hindeutet, das die Schwestern auch mit Psychopharmaka äußerst
sparsam, möglicherweise nur im Notfall verabreicht umgingen.
die Aura von Wärme und Güte spürte ich in der nähe besagter
Schwestern sehr, ich war erleichtert nun zu wissen, dass es
wenigstens einen Orden und ein Heim gibt, wo liebevoll mit
aller Güte den kranken Seelen geholfen wurde.
Den Schwestern der Vinzentinerinnen gilt daher meine besondere
Hochachtung.
Übrigens war man mir dort sehr entgegengekommen, die Akte von
Willi konnte ich dort sofort kopieren (bereits vor 2 Jahren),
denn dort wurde niemals misshandelt, deshalb man auch nichts zu
verbergen hatte.
Nochmals Dank den lieben Schwestern der Vinzentinerinnen in
Mönchengladbach, es war für Willi und mich ein besonders
schönes Sommerfest und eine Erholung unserer in Eschweiler
geschundenen Seelen.
Danksagung an die Spender in meiner Not:
Hans Peter Junge, Kassel
(gestorben)
Alexander Markus Homes, Wiesbaden
Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?
Gewalt und Lust im Namen Gottes ISBN 3-8334-4780-X
Pfarrer Erich Hellental, Evang. Christusgemeinde Aachen/Haaren
Marktbeschicker des Eschweiler Samstagsmarktes (Wöchentlich Lebensmittel)
Bürger/innen der Stadt Eschweiler am Bettelstand
Prof. Dr. Wolf, Universität Siegen
Rechtsanwalt Hans Werner Matzen, Duisburg
Andreas Müller, Ratsherr Stadt Aachen
Thomas Müller , Medizinhistoriker, RWTH Aachen
Herr
Beerbaum, München
Firma
BB-Medica, Aachen
Agenda21 Aachen
Allen Spendern meinen Aufrichtigen Dank.
(c) Hermine Schneider
Die Uni Siegen
Bericht von der Einladung des
Herrn Prof. Dr. Wolf
zur Fachtagung an die
Universität Siegen
am 29.6.2006
Ich, Hermine Schneider und Herr Johann
Beckers fuhren zu der Uni Siegen und erreichten diese gegen 14
Uhr. Dort wurden wir von Herrn Prof. Dr. Klaus Wolf herzlicht
begrüßt und in sein Büro zu einer kurzen Erholungspause gebeten
und übergaben Ihm etliche Dokumente bezüglich unserer
Traumatisierung im Heim und Presse und Rundfunkberichte in
Kopie. Dann gingen wir zusammen in den Hörsaal, wo ca.30
Pädagogikstudenten bereits auf uns warteten. Nach dem uns
Vorstellen und dem Vorlesen einiger Dokumente konnten ich
und Johann aus unserer schlimmsten Kindheit berichten! Die
Studenten waren fassungslos, Zitat u.a. “was das haben Nonnen
des ADJC und Dominikanerinnen von Bethanien - Schwestern
getan“? Auf die Frage des Prof., ob davon schon mal in den
Heimen, wo einige Anwesende bereits als Praktikanten tätig
waren, etwas darüber berichtet worden sei, sagten diese „nein
,davon wurde nichts berichtet“. Es wurden uns Fragen gestellt,
die wir dann beantworteten. Man war zutiefst erschüttert über
die damaligen Vorgänge in den Heimen. Unsere Homepage-
Adressen,
www.hermine-schneider.de und
www.exheim.de wurden notiert zwecks weiterer
Informationen. Auch wurde das Buch von Alexander Markus Homes
und Peter Wensierski kurz zitiert. Nach Beendigung der
Veranstaltung verabschiedeten wir uns und gingen mit dem Herrn
Prof. Wolf in sein Büro zum Abschiedsgespräch bei Mineralwasser
und Schokolade. Er sagte uns, dass man vorhabe über die
„Pädagogik“ der 60er-70er Jahre und wie die Heime mit Ihrer
eigenen Geschichte umgehen, eine Doktorarbeit schreiben werde.
Auch könne er die an uns begangenen Verbrechen nachvollziehen,
worunter wir beide und andere noch heute leiden. Herr Prof.
Dr. Wolf gab zum Abschied Johann Geld für die Fahrtkosten und
mir Geld für die Kopien und CD´s und kaufte zudem das neue Buch
des Autors Alexander Markus Homes. Als Dank, dass ich von der
Uni Siegen eingeladen wurde, stiftete ich meine
wissenschaftliche Arbeit (Transsexualität und Fetischismus) für
die Uni-Bibliothek. Ich möchte mich hiermit nochmals bei der
Uni Siegen und Prof. Dr. Wolf herzlich bedanken, dass wir auf
unser Schicksal aufmerksam machen durften und verständnisvolle
zukünftige Pädagogen vorfanden und wir als Zeitzeugen angehört
wurden.
(C) Hermine Schneider
Opfer der Heimerziehung
Hermine Schneider
Der Name Hermine Schneider ist vielen Insidern ein Begriff. Sie hat als ein „Ehemaliges Heimkind“ grausame Jahre im Eschweiler Kinderheim verbracht. Dort wurde sie Zeuge sexueller Misshandlungen, durchgeführt von Nonnen, und Zeuge brutaler Schläge und anderer Vergehen. Noch heute leidet sie an den Spätfolgen der brutalen Erziehung. Diverse Radiosendungen und Fernsehbeiträge machten den Fall in den vergangenen Monaten deutschlandweit bekannt. Seit vielen Jahren kämpft sie um ihr Recht und um Entschädigung.
Der Orden ist auch schon 1909 auffällig geworden
ADJC Nonne in
Idiotenanstalt Gangelt: "Nach Schlaganfall in Isolierzelle
entsorgt"
Aachen, den 18.9.1909
Betr. Leitung der Idiotenanstalt in Gangelt
Bericht des Regierungs- und Medizinalrates Dr. Schlegtendal an
den Kardinal-Erzbischof in Köln:
Die Besichtigungen haben in den letzten Jahren unbefriedigende
Ergebnisse gebracht.
Mängel; Die altersschwache Oberin (65) sollte ersetzt werden. In
den Gebäuden trieben sich Idiote Mädchen mit Knechten und
Arbeitern ohne jede Aufsicht herum. Ein Idiotes Mädchen wurde in
den Männerschlafzimmern alleine gelassen. Für all diese
Missstände schien der Oberin jede Erkenntnis abzugehen! Ein
Zimmer evt. eine Isolierzelle, war mit einer schweren Tür
verschlossen, dieses wollte man der Besuchskommission nicht
öffnen, weil die Idiote Arme Dienstmagd Jesu Christi vielleicht
nackend sei. Ein Blick durch das Eisengitter der Zelle ergab zwar
eine verblödete Schwester, allerdings bekleidet. Der Anstaltsarzt
erklärte, nichts über die Existenz dieser Schwester gewusst zu
haben. Die Oberin gestand, dass diese vor Jahren einen
Schlaganfall erlitten habe. Die Auskünfte der Oberin erwiesen
sich sofort als irreführend und unzutreffend!
Bestand: 173 Idioten bei 25 Schwestern, davon 5 in Exerzitien!
Quelle: Archiv des Generalvikariats Aachen Blatt 5099 (22.9.1909)
Missbrauch im Eschweiler Kinderheim 1935 bis
1943
Katholische Pfarramt Eschweiler "St. Peter und Paul",
Eschweiler Fernsprecher2806 Amt Eschweiler den 2 März 1943 an
Hochwürden des Bischöfl. Generalvikariat Aachen. Registratur
Nr.R.373843 Aachen 04.03.1943
Betr. die Vernehmung bei der Staatspolizei. Bericht: der
Unterzeichnende wurde am Samstag, den 27.02.1943 morgens um 8 Uhr
30 zur Staatspolizei Aachen bestellt.
Hier wurde mir eröffnet, das laut Anzeige ein ehemaliger Zögling
des St. Josefs Waisenhauses in Eschweiler wegen sittlicher
Vergehen festgenommen ausgesagt habe, das er seit 1935 im
Waisenhaus unsittliches etc. in Gemeinschaft mit anderen Jungen
getrieben habe. (Fall Ruth Klimbs) Die Schwestern hätten ihn zwar
ertappt und auch "bestraft" mir wurde denn als Pfarrer von der
Schwester Oberin darüber berichtet, doch weder über Art, noch
Ausdehnung dieser Vorfälle, die sie selbst auch nicht gekannt
hatte. Der Vorwurf der Staatspolizei bezog sich nicht auf die
Tatsache der Vergehen selbst, die er bei dem Herkommen und der
sittlichen Verwahrlosung vieler solcher Jugendlicher wohl nicht
ganz zu vermeiden sei, hat sie mir darauf das diese Vergehen
nicht der öffentlichen Behörde bzw. der Polizei zur Anzeige
gebracht worden seien, damit ihre weitere Ausdehnung verhindert
worden sei. Es wurde für die Zukunft diese polizeiliche Anzeige
bei evt. auftretenden neuen Fällen gefordert und vereinbart. In
der Sitzung mit der Schwester Oberin und den betroffenen
Erziehungsschwestern am 01.03.1943 habe ich nochmals auf strenge
Aufsichtspflicht hingewiesen. Auf die Notwendigkeit in Zukunft
bei solchen Fällen mir als Pfarrer klaren bericht zu erstatten,
den ich gegebenenfalls der Polizeibehörde weiterleiten werde.
Dem Generalvikariat zur Kenntnis (Damals war Pfarrer Kirschbaum
im Amt)
Quelle: Archiv Generalvikariat Aachen (Akte Eschweiler
Kinderheim)