ich gehöre zu den traumatisierten Menschen. Im Kinderheim wurde ich als achtjährige bis fast zu Tode misshandelt und leide Heute noch unter den Folgen. Mein Arzt diagnostizierte heute, eine Posttraumatische Belastungsstörung keiner konnte bislang mit mir das Trauma aufarbeiten. alle 3-4 Monate wache ich nachts auf und spüre etwas sehr unangenehmes im Hals und Rücken dann sehe ich die schrecklichen Bilder von damals vor mir, so als wenn ich neben mir stünde und alles noch mal sehe miterlebe. Damals wurde mir die Diagnose Schwachsinn gestellt. Die Nonnen schlugen bestialisch auf mich ein, zwangen mich in eine Zwangsjacke und stülpten mir einen Leinensack über den Kopf mit einer Kordel zogen Sie mir den Hals zu, (oftmals bis zu Bewusstlosigkeit mit ihren Händen) so das ich kaum Luft bekam, mein wehren half mir nichts, ließen die Wanne mit eiskaltem Wasser voll laufen und zwangen mich darein. Anschließen schlugen sie mich mit einer Schäppe auf den Kopf und verließen den Raum. Alles schreien um Hilfe, half mir nichts. Ein anderes mal schlugen sie mich mit einem Gummirohrstock mehrmals auf den Rücken wegen eines kleinen vergehen z.B. wir mussten mittags unsere Köpfe zum schlafen auf den Tisch legen, wer das unterbrach bekam deftige Schläge, ich konnte einfach nicht still sitzen wollte immer in Bewegung sein, meine Bewegung wurde ohnehin schon zwangsmäßig von den Nonnen eingeschränkt, entweder legten sie mir die Zwangsjacke an od. fesselten mich am Stuhl und Bett. u.s.w......... ich leide heute noch unter den folgen der damaligen grausamen Erinnerungen. Mir ist es heute noch ein Rätsel, warum damals die armen Dienstmägde uns als kleine Kinder in Zwangsjacken steckten und dazu noch misshandelten. Wir waren doch wehrlose Heimkinder. Das war 1961 - 66. Kinderheim Kerpen St. Vincenz-Haus, Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Zur Nacht schlief ich in einem Schlafsaal von ca. 23 Betten. Bei sexueller Regung gab es schwerste Schläge mit den Händen auch auf den Kopf. Ich war auf der Station St Maria,- und. Elisabeth. Besonders brutal war Sr: Ingundis. Eine Frau, die Eva, kam auch in die Psychiatrie Düren und ist viele Jahre später entlassen worden. Als ich mich zu wehr setzte, gegen die Misshandlungen, wurde ich mit 13 Jahren in die Psychiatrie nach Langenfeld eingewiesen. Nach einigen Jahren, kam ich in die Psychiatrie Düren, wo ich anschließen 1976 entlassen wurde Trotz der Verbrechen durch den Orden, konnte ich mein späteres Leben meistern, ich bin staatlich anerkannte Krankenpflegehelferin, mit Qualifikation der med. Fußpflege. Nur wenn der „Störenfried“ das Trauma, was mich immer wieder in die Gefühle der Vergangenheit (Misshandlugen) für ca. 3 Tage zurück wirft, nicht wäre. Beschäftigt bin ich als Krankenpflegehelferin, der häuslichen Pflege bei der Caritas, daneben baue ich mir ein Gewerbe, als Fußpflegerin med. Fußpflege auf, habe auch schon einige Kunden. Eigentlich könnte ich mehr als zufrieden sein. Mit freundlichen Grüßen